Bekommen unsere Soldaten besseren Grippe-Impfstoff?

Die Bundeswehr sorgt für Aufregung. Sie hat den Schweinegrippe-Impfstoff für ihre Soldaten bestellt, aber ohne Konservierungsmittel und Verstärker.

In knapp zwei Wochen können sich 25 Millionen Deutsche gegen das Schweinegrippevirus impfen lassen. Damit beginnt die größte Impfkampagne in der Geschichte Deutschlands. Experten melden sich jetzt zu Wort und meinen, dass der Impfstoff hohe Nebenwirkungen hätte, da das reine Serum mit Konservierungsmitteln und Verstärkern gestreckt wird. Dies ist notwendig, weil der weltweite Bedarf höher ist, als die Produktionskapazitäten.

Die Bundeswehr hätte das richtige Serum geordert, meinte ein Experte. Es wurde von der Firma Baxter eingekauft und hat keinen Verstärker. Dies sei zwar erst seit wenigen Tagen in Europa zugelassen, aber viel weniger umstritten. Auch in den USA, Australien und in anderen Ländern wird dieser Impfstoff eingesetzt.

Von Gesundheitsministerin Ulla Schmidt heißt es: „Alle zugelassenen Impfstoffe seien sicher.“ Die ganze Aufregung könne sie nicht nachvollziehen. Doch parallel meinte sie, dass für Schwangere ein Impfstoff ohne Verstärker zu empfehlen wäre. Den gibt es offiziell aber noch nicht, genauso wenig, wie für Kinder. Man könne das Serum aber immer noch ohne den Verstärker bestellen, da es erst im letzten Moment beigegeben wird.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *