Größtmögliche Sicherheit zum 200. Jubliäum des Münchner Oktoberfestes

Oktoberfest in München

Oktoberfest in München

Wenn heute große Veranstaltungen geplant werden, so werden diese auch unter dem Gesichtspunkt möglicher Terroranschläge vorbereitet. So ist das auch beim Münchner Oktoberfest. In diesem Jahr wird es erstmalig große Sicherheitsvorkehrungen und Absperrungen geben. Die Angt vor einem Terroranschlag ist eben allgegenwärtig.

Der Münchner Stadtrat hat am Dienstag weitreichende Vorkehrungen beschlossen, die das Münchner Oktoberfest 2010 sicherer machen sollen, zumal die Wiesn in diesem Jahr ihr 200. Jubiläum feiert.

Es wird drei Sperr-Ringe geben, die vor möglichen Terroranschlägen schützen sollen. Der innere Ring wird die direkten Zufahrten zum Festgelände absichern. Dort wird es Sperren aus Betonblöcken und Pflanztrögen geben. Danach gibt es einen mittleren Ring, wo ein absolutes Parkverbot herrschen wird. Ausnahmegenehmigungen gibt es nur für Anwohner, die einen Parkplatz auf einem Privatgrundstück haben und für Gewerbetreibende, die eine Sondergenehmigung haben. Dann schließlich gibt es noch einen äußeren Ring, den lediglich die Anwohner befahren dürfen. Zu guter Letzt hat der Ordnungschef Wilfried Blume-Beyerle ein Überflugverbot der Wiesn beantragt. Ob diese Maßnahmen ausreichen, bleibt abzuwarten. Für die Lieferanten, die das Oktoberfest beliefern und deren Fahrer werden allerdings Sonderausweise ausgegeben.

Für 2011 ist jedenfalls geplant, dass diese provisorischen Maßnahmen durch versenkbare Hochsicherheitspoller ersetzt werden.

Bildquelle: aboutpixel.de / Bierkrügerl © Robert Marggraff

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