Sexuelle Übergriffe in einem Feriencamp – Polizei ermittelt

Immer neue Fälle im Zusammenhang mit sexueller Gewalt werden bekannt. So auch jetzt wieder. Während einer Ferienfahrt sollen mehrere Kinder von Jugendlichen sexuell misshandelt worden sein.

Die Jugendgruppe wollte ihre Ferien auf der niederländischen Insel Ameland verbringen. Zu der Gruppe gehörten ungefähr 40 Kinder im Alter von 13 bis 16 Jahren. Wie ein Sprecher der Polizei mitteilte, gibt es momentan sechs bis acht Tatverdächtige, gegen die ermittelt wird.

In einem Bericht der Neuen Osnabrücker Zeitung wurde als Ort des Geschehens ein Jungenschlafsaal genannt. Dort sollen die sexuellen Übergriffe an ungefähr sechs 13-jährigen Jungen stattgefunden haben. Berndt Klose, der Leiter des Osnabrücker Jugendschutz-Kommissariats, sagte dazu, dass die Jungen den Misshandlungen nur entgehen konnten, weil sie sich „verzweifelt an ihren Betten festgekrallt haben, über Feuerleitern geflüchtet sind oder erheblichen Widerstandt geleistet haben.“

Im Zusammenhang mit den Missbrauchsfällen stehen nun auch die Betreuer im Visier der Ermittler. Möglicherweise haben sie sich wegen unterlassener Hilfeleistung schuldig gemacht. Die Aussagen einiger Kinder besagen, dass die Kinder sich noch am Ort an das Personal gewendet haben sollen, um Hilfe zu erhalten. Die Betreuer wären aber nicht gegen die Täter vorgegangen.

Die Ermittlungen sind noch nicht abgeschlossen und somit ist auch noch nicht klar, ob die Betreuer überhaupt etwas von den Vorfällen mitbekommen haben.

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