Recht haben und Recht bekommen – Unternehmer gut versichern

Als Unternehmer schließt man ständig neue Verträge ab. Gerade das Jahresende ist wieder die Zeit, wo alte Versicherungen gekündigt und neue Policen in Auftrag gegeben werden. Auch die meisten Liefer- und Kooperationsverträge sind von der Laufzeit her an das Kalenderjahr gebunden und sollten jetzt erneuert werden. Aber gerade diese Verträge sind es auch, aus denen schnell einmal Rechtsstreitigkeiten entstehen können, wenn eine Vertragspartei ihren Pflichten nicht nachkommt und die andere Partei ihre aus dem Vertrag rührenden Rechte geltend machen möchte. Und genau an dieser Stelle ist man gut beraten, wenn man sich als Unternehmer gut versichern lässt.

Was deckt der Firmenrechtsschutz ab?

Einen wichtigen Pluspunkt macht bei der privaten Rechtsschutzversicherung genau wie bei der Police zum Firmenrechtsschutz die modulare Bauweise aus. Das bedeutet, dass man sich aus dem Angebot der Gesellschaften zum Firmenrechtsschutz nur die Bausteine herauspicken kann, bei denen es tatsächlich auch eine Gefahr für rechtliche Auseinandersetzungen gibt. Was soll der Einzelunternehmer mit dem Modul für Arbeitsrecht, wenn er gar keine Angestellten hat? Das würde die Versicherungsbeiträge nur unnötig verteuern. Besitzt er keinen Firmenwagen, muss auch der Verkehrsrechtsschutz nicht mit in den Firmenrechtsschutz integriert werden. Wobei das sogar sogar noch Sinn machen könnte, weil man auch als Fußgänger oder Radfahrer in einen Verkehrsunfall verwickelt werden könnte. Und dann hat man nicht einmal den passiven Rechtsschutz der KFZ-Haftpflicht im Rücken.

Allgemeines Vertragsrecht ist immer mit an Bord

Das allgemeine Vertragsrecht stellt de facto den Grundbaustein beim Firmenrechtsschutz dar. Damit können zum Beispiel unberechtigte Schadenersatzforderungen abgewehrt werden, die aus den Leistungen stammen, die man anhand seiner Verträge erbringen müsste. Auch Forderungen gegen Vertragspartner können mit einem Firmenrechtsschutz bei „hinreichender Aussicht auf Erfolg“ geltend gemacht werden. Genau so lautet die Klausel, die sich in den meisten Policen findet. Doch nicht nur darauf sollte man achten, sondern auch schauen, dass man einen guten Service wie zum Beispiel eine anwaltliche Erstberatung am Telefon geboten bekommt.

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