DAK kritisiert dauerhafte Medikamentengabe an Kinder

425449_R_by_M.-Offergeld_pixelio.deEine Erhebung der DAK brachte das Problem ans Licht: Die Zahl der Kinder, die gegen das sog. Zappelphilipp-Syndrom mit Medikamenten behandelt werden, ist erschreckend hoch. Offenbar fehlt es an einer anderen Lösung zur Behandlung der ADHS (Aufmerksamkeitsdefizit- und Hyperaktivitätsstörung).

Dabei steigt die Zahl der kleinen Patienten immer weiter an. Problematisch sind dabei auch die Nebenwirkungen der jeweiligen Präparate, die vor allem bei einer dauerhaften Behandlung nicht auszuschließen sind. Alarmierend ist, dass sich die Hyperaktivität unter Medikamenten zu Essstörungen, Depressionen und Angstzuständen bzw. Angsterkrankungen umwandeln kann. Auch ist nicht jedes überdurchschnittlich aktive Kind hyperaktiv.

Besser beraten sind Eltern hier mit einer gezielten Therapie bei einem Psychologen, der das Kind untersuchen und erst einmal eine Diagnose für oder gegen ADHS stellen kann.

© M. Offergeld / PIXELIO

1 comment for “DAK kritisiert dauerhafte Medikamentengabe an Kinder

  1. 10. Dezember 2009 at 13:49

    Das wundert mich auch nicht. Genau das sage ich schon seit langem, aber keiner hört mir zu. Aber wer legt sich schon mit der Pharmaindustrie an?

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