GEZ: Neue Tarife für PCs und Handys

383513_R_B_by_Marianne-Hauck_pixelio.deJetzt kommt es ganz Dicke. Nach wenigen Minuten, seit dem die Meldung im Internet stand, ließen Hunderte Internetbenutzer ihren Frust und Empörung in zahlreichen Foren über die geplante Anhebung der GEZ-Gebühr für PCs und Handys freien Lauf. Auch Experten waren über den Vorschlag entrüstet.

Geplant ist, die jetzige Zahlung von 5,75 Euro pro Monat für Computer und Co. auf den monatlichen Beitrag von 17,98 Euro für Rundfunkgeräte und Fernseher anzuheben. Darüber diskutiert zurzeit die GEZ. Die Einführung sei ab 2013 beabsichtigt. Auch die Minister-präsidenten der Länder werden an der Umsetzung und Planung mitwirken, die den Gedanken hegen, einen Einheitstarif einzuführen. Den Vorsitz führt der Rheinland-Pfälzische Ministerpräsident Kurt Beck (SPD).

Als Grund für die Erhöhung wird angeführt, dass immer mehr jüngere Leute kein TV-Gerät besitzen, sondern eher einen Computer oder ein Mobiltelefon. Dadurch entsteht ein Defizit bei den öffentlich rechtlichen Anbietern. Weiterhin ist im Gespräch, die Beweislast umzukehren. Bisher musste die GEZ ein gebührenpflichtiges Gerät dem Haushalt nachweisen. Dann ist derjenige in der Beweispflicht nachzuweisen, dass er kein Gerät besitzt, das GEZ-pflichtig ist.

Der Bundesverband der Dienstleistungswirtschaft (BDWi) ist gegen den Vorschlag der Ministerpräsidenten. Werner Küsters, BDWi-Präsident, weist auf die Mehrbelastung für Unternehmen hin, die dadurch entstehen.

© Marianne Hauck / PIXELIO

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