Mammutbäume neben der A42

© Sven Richter / PIXELIO

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Die A42 soll grüner werden, eine sogenannte „Parkautobahn“. Das Projekt Kulturhauptstadt Ruhr 2010 will sich dieser annehmen und pflanzt jetzt die Giganten neben die Autobahn 42. Ein Flair von Regenwald könnte entstehen.

Täglich fahren 80 000 Fahrzeuge über die wichtige Ost-West-Verbindung. Förster stehen dem Projekt aber kritisch entgegen. Es könnte eine höhere Gefahr für die Autofahrer entstehen. Da die schnellwachsenden Mammutbäume bis zu 50 Meter hoch werden, werfen sie mehr Schatten auf die Autobahn. Dadurch taut der Schnee langsamer. Sie müssten öfterer zurück geschnitten werden und eventuell in 15 Jahren sogar wieder gefällt werden, was wieder Behinderungen auf der A42 verursacht. Auch würden die Riesen schnell in Stürmen umknicken, äußerte sich Matthias Klar, Revierförster. Deshalb auch Unverständnis, dass die ersten 150 Bäume schon gepflanzt wurden, was rund 300 000 Euro gekostet hat.

Bernhard Meier, Sprecher Straßen NRW, sieht dies anders. Es wurde vorher alles genau geprüft und mit der Pflege von großen Bäumen habe man Erfahrung. „Wenn die Bäume größer werden, muss man eingreifen. Aber für den Park-Eindruck eignen sich Mammutbäume bestens.“, meinte Jörg Wipf, Leiter RVR Ruhr Grün.

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