Navigationsgeräte – teuer ist nicht gleich besser

215677_R_by_Gabi-Schoenemann_pixelio.deWeihnachten steht vor der Tür. Unter den Geschenken werden sicher einige mobile Navigationsgeräte sein. Ein ADAC Vergleich hilft gewiss bei der Kaufentscheidung.

Getestet wurde vom günstigen Einstiegsmodell bis zur High-End-Variante. Die Preisspirale beinhaltete einen Unterschied von bis zu 320 Euro zwischen den Modellen. Das Ergebnis: Teuer ist nicht gleich besser. Die preiswerteren Modelle schnitten überwiegend besser ab, als die preishöheren, die die letzen Ränge belegten.

Im Vergleich standen acht Basismodelle gegen die entsprechenden High-End-Geräte des gleichen Herstellers. Für die teueren Modelle traten Mio, NavGear und a-rival an. Bei den Basismodellen waren Becker, Falk, Navigon, Medion und Garmin vertreten.

Fünfmal wurde die Note „gut“ vergeben. Bestes Gerät im Test war das Becker Z205 mit der Note 2,2. Das a-rival NAV-PN35 erhielt die schlechteste Note 3,4. Keines der getesteten Geräte hatte massive Schwächen aufzuweisen. Es wurde bei den teueren Modellen jedoch eine schlechte Menüführung, nicht optimaler Satellitenempfang und starke Vibrationen festgestellt.

Die günstigeren Basisgeräte hatten zwar meist nur eine einfachere Ausstattung, konnten aber in den Grundfunktionen überzeugen, die die Navigation sicher ausführt. Bemängelt wurden bei einigen das fehlende TMC zur Stau-Umfahrung.

Vor der Anschaffung sollten daher die Bedürfnisse an ein Navigationsgerät genau analysiert werden, um das optimale Gerät zu finden.

© Gabi Schoenemann / PIXELIO

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