Schon Datenklau bei SchülerVZ

SchülerVZ - Datenklau

Schüler-VZ - Datenklau

Der gläserne Mensch – wieder einmal sind die sozialen Netzwerke, allen voran „SchülerVZ“, in die Schlagzeilen geraten. Wie die Bildzeitung berichtet, hat ein Computerexperte nach eigenen Angaben 1,6 Millionen Datensätze aus dem Online-Portal gesammelt. Diese Daten stammen alle von minderjährigen Nutzern. Für jeden dritten Nutzer bei „SchülerVZ“ heißt das, dass seine Daten betroffen sind. Bei den Daten handelt es sich um Angaben zur Schule, zum Namen und sogar das Profilbild des Nutzers ist betroffen. Selbst Informationen zu Hobbys und Gruppen wurden „entwendet“.

Die Betreiber von „SchülerVZ“ sehen allerdings in dem neuerlichen Vorfall keine Datenlücke. Dirk Hensen, der Sprecher von „SchülerVZ“ sagte dazu: „Ein Nutzer hat für aller SchülerVZ-Mitglieder einsehbare Profilinformationen im eingeloggten Zustand kopiert. Es handelt sich nicht um ein Datenleck.“ Hensen berichtet weiter, dass „SchülerVZ“ bislang nur ein kleiner Auszug der Daten vorliegt und aus diesen gehe „nicht hervor, dass es sich um private Nutzerdaten handelt“.

Interessanterweise hat kein krimineller Hacker den Datensatz zusammengestellt, so berichtet Markus Beckedahl, Betreiber von Netzpolitk.org. Die Daten wurden von einem Wissenschaftler gesammelt. Dieser wollte beweisen, dass solche Sammlungen immer noch möglich sind. Dabei hatten die VZ-Betreiber nach ähnlichen Vorfällen im Oktober 2009 Veränderungen am System vorgenommen. Damit sollten solche Sammlungen verhindert werden.

Bildquelle: aboutpixel.de / begin to work © Michael Grabscheit

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