Wasserfontäne mitten in Wiesbaden

Am Donnerstag ist bei einer Bohrung in Wiesbaden versehentlich eine Wasserblase angebohrt wurden, die 130 Meter tief lag. Dabei trat eine gewaltige Fontäne aus.

Die Leute staunten nicht schlecht. Mitten in Wiesbaden eine Wasserfontäne, vereinzelt haushoch. Dabei quollen rund 6000 Liter Wasser pro Minute hervor, auch Schlamm wurde mit heraus gespült. Der Parkplatz wurde damit überrollt und ergoss sich dann in die Friedrich-Ebert-Allee, was eine Hauptverkehrsader in Richtung Innenstadt ist.

Das hessische Finanzministerium ließ in etwa 30 Metern Entfernung eine Testbohrung für Erdwärme durchführen. Auf dem Parkplatz soll 2010 ein Anbau mit Büros und einer Kindergrippe entstehen. Das Gebäude „wird im Passivhaus-Standard errichtet“ erklärte Büroleiter Hohmann.

Geologen hätten so etwas noch nicht beobachtet und das Ministerium sprach von einer „extremen Situation“. Für die Feuerwehr hieß das Dauereinsatz. Das Bohrloch wurde die ganze Nacht hindurch mit 56 Kubikmeter Beton befüllt. Am Morgen gluckerte das Wasser nur noch und die Lage ist unter Kontrolle.

Die Firma aus Fulda sei für solche Arbeiten bekannt. Den Bauarbeiter mache man keinen Vorwurf und man gehe nicht von menschlichem Versagen aus. Die Höhe des Schadens ist noch nicht bekannt.

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