Aus für Wahlkampf mit Kultfigur Horst Schlämmer

213151_R_by_Rolf-van-Melis_pixelio.deDas Landgericht Köln entschied in einer einstweiligen Verfügung, dass die rechtsradikale Partei Die Republikaner die Figur Horst Schlämmer nicht mehr für Wahlwerbung verwenden darf.

Hape Kerkeling – der Erfinder der Kult-Figur Horst Schlämmer – hatte geklagt, da die Partei seine Filmfigur in einem TV-Spot zu Ihren Gunsten nutzt. Im Wahlwerbespot der Republikaner sagt die rechte Kandidatin Uschi Wnkelsett: „Nein, mein Name ist nicht Schlämmer. Und ich kandidiere auch nicht für eine Spaßpartei. Politik ist nicht lustig. Aber seine 18 Prozent würden auch uns gut stehen“. Auch am Schluss des Spots, der bisher dreimal gelaufen sein soll, wird Bezug auf Horst Schlämmer genommen: „Wählen Sie die Republikaner. Frei nach Horst Schlämmer: Schlechter als die anderen sind wir auch nicht.“

Die Republikaner möchten nun allerdings an Ihrem Wahlwerbespot festhalten. Sie erklärten: „Herr Kerkeling sollte sich gut überlegen, ob der von ihm beschrittene Weg nicht kontraproduktiv ist. Derlei Humorlosigkeit passt nicht zu seiner seiner sonst so souveränen Art.“

Horst Schlämmer ist mittlerweile zur Kult-Figur aufgestiegen. Hape Kerkeling alias Horst Schlämmer sorgt als Chefredakteur des Grevenbroicher Tageblatts für eine Menge Unterhaltung. Im Film „Horst Schlämmer – Ich kandidiere“, der seit 20. August 2009 in den deutschen Kinos gezeigt wird, kündigt Horst Schlämmer seinen Job als Chefredakteur und wirbt für die Bundestagswahl 2009 für die Horst-Schlämmer-Partei (HSP)

Foto: © Rolf van Melis/ PIXELIO

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