Hilfe von Merkel für die Autobranche

Bundeskanzlerin Angela Merkel eröffnete am Donnerstag die Internationale Automobil-Ausstellung (IAA) in Frankfurt am Main. Bei ihrer Eröffnungsrede betonte sie, dass es darum gehe, das Potenzial Deutschlands als Automobilnation des 21. Jahrhunderts so weit wie möglich auszuschöpfen. Gleichfalls stellte sie die Absicht in Aussicht, sich nach der Bundestagswahl mit Vertretern der Industrie zusammenzusetzen, um darüber zu diskutieren, was die Bundesregierung tun könne, um dieses nationale Anliegen voranzutreiben..

Frau Merkel betonte weiterhin, dass die von der Regierung aufgestellten Hilfen jetzt Früchte tragen würden. Dies kann man an den wachsenden Aufträgen und an dem soliden privaten Konsum erkennen. Das Leitthema der IAA ist dieses Jahr ganz auf die Umwelt ausgerichtet. Viele Autohersteller führten Ihre Elektroautos vor. Die Entwicklung bis zur Serienreife steckt jedoch noch in den Kinderschuhen.

Unterstützung bekräftig

„Es kann nicht sein, dass wir in einer freien Welt die Größe des Autos vorschreiben“, sagte Merkel. Auf diese Weise bekräftige sie ihre Unterstützung für die deutsche Autobranche in deren Klimaschutz-Diskussion mit der EU-Kommission. Weiterhin sagte sie: „Würde es die Hersteller von großen Autos nicht geben, wäre die Innovation bei den kleinen nicht so schnell durchzusetzen.“ Damit wollte sie auf Strafen, die in den nächsten Jahren durch die europäischen Umweltauflagen für Autos mit hohem Spritverbrauch kommen können, aufmerksam machen.

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