NRW-CDU: Kein leichter Stand für Jürgen Rüttgers

Während die Einen Koalitionsverhandlungen aufnehmen, treffen sich die Anderen zur Aussprache nach der Landtagswahl in NRW. Einem Bericht auf RP-Online zufolge, treffen sich die Kreisvorsitzenden der CDU in Nordrhein-Westfalen am Donnerstag, um sich unter anderem über den Ausgang der Landtagswahlen in NRW zu unterhalten.

Möglicherweise wird Ministerpräsident Jürgen Rüttgers Zielscheibe der Kritik sein. Davon gehen jedenfalls Beobachter aus. So sagte beispielsweise der Vorsitzende des Kreisverbandes in Kleve, Günter Bergmann in dem Zusammenhang gegenüber der RP: „Nach den Wahlverlusten und den Verhandlungsergebnissen wird der Parteibasis ein Weiter-so-wie-bisher nicht zu vermitteln sein.“

Es gibt aber auch andere Stimmen in der CDU, die meinen, dass ein Verzicht von Jürgen Rüttgers auf die weitere Ministerpräsidentschaft, eine große Koalition von CDU und SPD ermöglicht hätte. Allerdings setzt Rüttgers angesichts der rot-grünen Minderheitsregierung auf vorgezogene Neuwahlen. Das hatte er bereits am Wochenenende durchblicken lassen. Ein hochrangigner CDU-Politiker hält eine erneute Nominierung Rüttergs als Spitzenkandidat der CDU allerdings für undenkbar.

Im Gespräch für eine Kandidatur als Ministerpräsident im Falle von Neuwahlen sind der Familienminister Armin Laschet, der Sozialminister Karl-Josef Laumann und der Generalsekretär der CDU, Andreas Krautscheid. Für das Amt des Landtagspräsidenten, der am 13. Juli gewählt werden soll, wird die CDU sich für Eckhard Uhlenberg, den bisherigen Umweltminister aussprechen.

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