DFB: Bleibt Theo Zwanziger oder geht er?

Nach der Fußball-Weltmeisterschaft in Südafrika richten sich nun wieder alle Augen auf den Fußball im eigenen Land. So ist die Situation um den Bundestrainer Joachim Löw immer noch ungeklärt. Wird er bleiben oder wird doch ein Anderer das Zepter übernehmen? Auch der Präsident des DFB Theo Zwanziger machte besonders am Wochenende von sich reden.

Zwanziger sollte am Wochenende beim Fußballverband in Altenkirchen zum Ehrenpräsidenten ernannt werden. Lange Jahre war er dem Verband als Präsident vorgestanden. Bei dieser Veranstaltung sagte er, dass er amtsmüde sei. Er verspüre eine tiefe Sehnsucht nach dem Privaten. Um Missverständnissen vorzubeugen, stellte sein Sprecher am Montag klar: „Jeder Mensch, dessen Amtszeit zu Ende geht, hat das Recht, sich auch darüber Gedanken zu machen, ob er er noch einmal für eine dreijährige Amtszeit zur Verfügung stehen will.“ Zwanziger befände sich momentan genau in diesem Entscheidungsfindungsprozess.

Genau diese Äußerungen machen aber stutzig. Hatte Zwanziger doch noch während der WM gesagt, dass es noch nicht an der Zeit sei, um sich auf das Altenteil zurückzuziehen. Am 30. Juli jedenfalls findet die Präsidiumssitzung statt und bis dahin soll seine Entscheidungsfindung abgeschlossen sein. Der Vorsitzende von Eintracht Frankfurt, Herbert Bruchhagen sagte im Zusammenhang mit den Äußerungen Zwanzigers gelassen: „Wir sind alle mindestens einmal in der Woche amtsmüde.“

Es bleibt nun abzuwarten, wie Theo Zwanziger sich entscheiden wird. Die Präsidiumssitzung am 30. Juli wird es möglicherweise zeigen.

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