Formel 1: Kein guter Tag für die Deutschen

Es war wirklich kein guter Tag aus deutscher Sicht. Beim Großen Preis von Deutschland konnten die Deutschen – allen voran Sebastian Vettel – nicht überzeugen. Im Gegenteil, sie machten eine enttäuschende Figur und das, obwohl Vettel eigentlich die besten Chancen hatte, endlich einen Heimsieg einzufahren.

Vettel hatte die begehrte Pole-Position errungen und konnte diesen Vorteil aber beim Start nicht nutzen. Schon auf den ersten Metern war klar, dass Vettel den Heimsieg nicht einfahren konnte. Schlussendlich wurde er hinter Fernando Alonso und Felipe Massa Dritter. Vettel sagte dazu: „Der Start war der Schlüssel. Ich bin auf den ersten fünf, zehn Metern überhaupt nicht weggekommen und war noch froh, dass der Motor nicht abgestorben ist, weil die Drehzahl in den Keller gefallen ist. Am Ende war der dritte Platz unser Maximum“

Der Sieg der Italiener kommt sie allerdings teuer zu stehen. Denn Massa überließ seinem Ferrari-Teamkollegen Alonso den Sieg nicht ganz freiwillig. Von einem Renningenieur hatte Massa den Funkspruch erhalten: „Fernando ist schneller als du. Kannst du bestätigen, dass du diese Nachricht verstanden hast?“ Das klingt ganz nach Teamorder und die ist eigentlich verboten. Das sahen die Rennkommissare ebenso. Die Italiener erhielten eine Strafe von 100.000 Dollar. Zudem wurde die Angelegenheit für weitere Beratungen an das World Motor Sport Council des Automobilweltverbandes FIA verwiesen. Das Rennergebnis wurde bislang nicht angetastet.

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