Beamte dürfen keine iPhones und BlackBerrys nutzen

SAM_1044Schon während der gesamten letzten Wochen war immer wieder über Sicherheitslücken bei den BlackBerrys und iPhones berichtet worden. Diese eklatanten Lücken hatten bereits die EU Kommission dazu gebracht, im Interesse der Sicherheit der eigenen Daten ihren Mitarbeitern die Nutzung der beiden Mobiltelefone zu verbieten. Die Bundesregierung hat nun nachgezogen, wie bereits aus einem Schreiben des Bundesinnenministeriums vom 19. November 2009 hervor geht.

Dabei wird insgesamt davor gewarnt, das Sicherheitsrisiko zu unterschätzen, das von mobilen Kommunikations- und Multimediageräten für Datennetze ausgeht. Die Daten der Regierung seien ganz besonders schützenswert und bisher habe man in Deutschland auch keine erfolgreichen Angriffe auf das Datennetz der Bundesregierung verzeichnen müssen. Nun müsse man jedoch Sorge dafür tragen, dass das auch in Zukunft so bleibt. Als einzig genehmigtes mobiles Gerät gilt hier derzeit noch das Simko2 von T-Systems, einem Tochterunternehmen der Deutschen Telekom.

Während die EU Kommission die Nutzung von HTC und Apple Endgeräten noch erlaubt, teilte das Innenministerium gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters mit, dass BlackBerrys von den Beamten dienstlich nicht mehr genutzt werden dürfen. Einer der Hintergründe ist, dass die Daten über Server im Ausland laufen. Das hat inzwischen mehrere Regierungen dazu gebracht, von der BlackBerry und iPhone Nutzung bei ihren Regierungsbeamten Abstand zu nehmen.

Bildquelle: © Sandra Reinfeld

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