Das Elektroauto im Visier der Bundeskanzlerin

ElektroautoSchaut man ein wenig in die Geschichte, dann hat es schon viele Bemühungen gegeben, auch in Deutschland das Elektroauto gesellschaftsfähig zu machen. Noch scheiterte dies an vielen technischen Hürden. Einerseits war die Reichweite der elektrischen Antriebe sehr gering, was die damit bestückten Fahrzeuge zu reinen Stadtflitzern werden ließ. Wollte man die Reichweite erhöhen, kam man nicht umhin, sie mit einem dualen Antriebssystem auszustatten. Das führte zu einen deutlich höheren Gewicht und damit zu einem höheren Verbrauch an Antriebsenergie. Kurz gesagt, das Elektroauto zeigte sich bisher für die interessierten Nutzer als wenig rentabel, denn auch bei der Anschaffung musste man bisher ziemlich tief in die Tasche greifen.

Das soll sich jetzt ändern, denn die Bundeskanzlerin Angela Merkel höchstpersönlich hat das Thema Elektroauto in ihrem Terminkalender stehen. Am 3. Mai 2010 ist es so weit. An diesem Tag trifft Sie auf die Experten der Industrieverbände. Ziel dieses Treffens ist es, die „Nationale Plattform Elektromobilität“ auf den Weg zu bringen. Das ist auch dringend notwendig, denn vor allem die Entwickler aus Asien sind bei den umweltfreundlichen elektrisch angetriebenen Fahrzeugen schon einen deutlichen Schritt weiter gekommen.

Durch eine zielgerichtete und geförderte Kooperation zwischen allen an der Entwicklung Beteiligten soll dieser Rückstand so schnell wie möglich aufgeholt werden. Ob und wie weit sich die Bundesregierung hier auch mit Förderprogrammen engagiert, ist derzeit noch nicht entschieden. Fakt ist, dass das Hauptaugenmerk derzeit der Entwicklung neuer Akkumulatoren zur Speicherung der benötigten Elektroenergie gerichtet werden muss, wenn man auf dem internationalen Markt mit deutschen Elektrofahrzeugen wieder mithalten will.

© Olaf Schneider / PIXELIO

1 comment for “Das Elektroauto im Visier der Bundeskanzlerin

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *