Ölpest: Ist das Ende endlich in Sicht?

Was gibt es Neues im Golf von Mexiko? Fast vier Monate nach der Explosion einer Bohrinsel im Golf von Mexiko sind die Arbeiten am defekten Bohrloch immer noch nicht abgeschlossen. Allerdings steht der Abschluss kurz bevor. Zumindest meldet der Ölkonzern BP, dass die Versiegelung des Borlochs mit Zement abgeschlossen ist.

In einer E-Mail an die Medien teilte der Ölkonzern BP mit, dass das Borloch beobachtet werde, um zu bestätigen, dass die als „Static Kill“ bezeichnete Operation wirksam ist. Ein erster Schritt zur dauerhaften Abdichtung des Lecks sei in 1500 Metern Tiefe das Verschließen des Bohrlochs mit Zement.

Doch damit ist die Aktion noch nicht beendet. BP will die Quelle dann später durch einen Nebenzugang von unten abdichten. Diese Arbeiten könnten möglicherweise bis Mitte August dauern. Das hängt ganz von den Wetterbedingungen ab.

So langsam wird es nun aber auch Zeit, dass das Bohrloch endgültig verschlossen wird. Bereits seit dem 22. April strömt Öl in den Golf von Mexiko. Offiziellen Angaben zufolge sind es rund 660000 Tonnen, die ins Meer geflossen sind und dabei über 1000 Kilometer Küste verseucht haben. Für die Anwohner der betroffenen Gebiete ist das natürlich eine Katastrophe, ist doch für viele die Fischerei die Existenzgrundlage.

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