Resistente Bakterien im Visier der Wissenschaftler

Wirft man einen Blick in die Statistiken und schaut dort genauer auf die Todesursachen, dann fallen natürlich zuerst Krankheiten wie AIDS und Co. ins Auge. Doch es gibt noch andere Ursachen, die pro Jahr weltweit mehrere Zehntausend Todesopfer fordern: die multiresistenten Bakterien, deren bekanntester Vertreter der „methicillin-resistente Staphylocuccus aureus“, kurz MRSA, ist. Bei ihm erweisen sich auch universelle Antibiotika wie Penicillin und die Palette der Breitbandantibiotika wie zum Beispiel das gern eingesetzte Doxycyclin als wenig wirksam. Selbst gegen Vancomycin kann sich der Baktierienstamm inzwischen erfolgreich behaupten.

Der neue Weg der Wissenschaft

Bisher war es sehr schwierig, den „Killerkeimen“ überhaupt auf die Spur zu kommen. Besonders bei der Vorbereitung von Operationen wäre dies aber sehr wichtig. Die üblichen Tests erfordern eine Vorbereitungszeit von mehreren Stunden, die aber viele Unfallopfer nicht haben, wenn ihr Leben gerettet werden soll. Also musste ein schnellerer Test her. Wie immer ist dies auch im Interesse des Militärs. Deshalb hat sich die Keesler Air Force Base mit der Auburn University zusammengetan. Gemeinsam wird an einem Test geforscht, bei dem Viren als Marker zum Einsatz kommen sollen. Sie können nicht nur den MRSA binnen zehn Minuten finden, sondern auch andere Arten von Killerkeimen schnell ausfindig machen.

Dem Fortschritt der Wissenschaftler auf der Spur bleiben

Noch müssen großflächige Tests mit den Viren als Marker durchgeführt werden. Doch die Ergebnisse werden nicht lange auf sich warten lassen. Wer sie möglichst schnell erfahren möchte, der sollte sich eine medizinisch-wissenschaftliche Zeitschrift beispielsweise über www.online-zeitschriften-abo.de bestellen, denn da es „mit straffen Schritten“ auf die Bundestagswahl zugeht, gehen solche Themen in den Nachrichten gern einmal unter.

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