Scheibenmagnete mit enormer Kraft

Gute Scheibenmagnete werden heute aus dem Element Neodym hergestellt. Ordnungstechnisch gehört Neodym zu den Lanthanoiden. Wörtlich aus dem Griechischen übersetzt, bedeutet Neuodym so viel wie „neuer Zwilling“, wobei das dazu gehörige Pendant Lanthan ist. Entdeckt wurde das stark magnetische Metall im Jahr bereits im Jahr 1885, aber erst vier Jahrzehnte später war es technisch möglich, Scheibenmagnete aus reinem Neodym herzustellen.

Das Einsatzgebiet der Scheibenmagnete aus Neodym

Wird Neodym mit Eisen und Bor kombiniert, entstehen daraus die stärksten Scheibenmagnete, die der Mensch aktuell herstellen kann. Sie finden in winzigen Varianten Einsatz in den Festplatten der Computer, wo sie für die korrekte Positionierung der Lese- und Schreibköpfe verantwortlich sind. In der Medizin finden die Scheibenmagnete Anwendung in den Kernspintomographen. Im Fahrzeugbau werden sie für den Bau von Elektromotoren verwendet und auch in einigen Windrädern zur Stromerzeugung sind sie zu finden. CNC-Maschinen wären ohne Scheibenmagnete undenkbar und auch so mancher Modellbauer wird bei den Antrieben von Schiffen, Helikoptern und Co. mit Scheibenmagneten im Miniaturformat regelmäßig konfrontiert. Und wer glaubt, dass er sie bei sich zu Hause nicht findet, der irrt. Sie werden nämlich auch in Lautsprechern und in Kopfhörern verbaut.

Größen und Arten der Scheibenmagnete aus Neodym

Wer besonders winzige Scheibenmagnete zum Beispiel für die Motoren und Steuerungen im Modellbau sucht, der wird bereits ab einer Größe von 1,0 mal 1,5 Millimetern fündig. Selbst diese Winzlinge bringen es schon auf eine Haftkraft von 80 Gramm. Eine Haftkraft von 140 Gramm kann man bei der Größe von 1,5 mal 2,0 Millimetern erwarten. Und bis zu 700 Gramm sind möglich, wenn man zu Neodym-Magneten mit einem Durchmesser von zehn Millimetern und einer Stärke von drei Millimetern greift.

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