Urlaubszeit ist Unfallzeit – die Rechtsschutzversicherung hilft

In den Schulferien rollen wahre „Blechlawinen“ nicht nur über die deutschen Bundesstraßen und Autobahnen. Wenn es so heiß wie im Sommer 2013 ist, dann gesellt sich zu dieser Gefahr für Unfälle auch noch die durch die Hitze schnell nachlassende Aufmerksamkeit der Autofahrer. Schon in Deutschland ist es dann oft schwierig, seine Ansprüche gegen die Unfallgegner und leider auch zunehmend gegen die eigene Versicherung durchzusetzen. Im Ausland ist es noch komplizierter, so dass man ohne anwaltliche Hilfe meistens nicht auskommt.

Bei Auseinandersetzungen nicht nur Gerichtsgebühr beachten

Wie hoch die Kosten einer gerichtlichen Auseinandersetzung werden können, weiß der Laie oft nicht. Ein kostenloser Prozesskostenrechner gibt einen ersten Anhaltspunkt, bei dem auch beispielsweise Kosten für Begutachtungen und ähnliche notwendige Dinge mit einkalkuliert werden. Sie sind in den meisten Fällen notwendig, um wirklich die Ansprüche zugestanden und erstattet zu bekommen, die tatsächlich entstanden sind. Andererseits dienen Gutachten auch der Abwehr unberechtigter Ansprüche Dritter und zur Klärung der Schuldfrage bei Verkehrsunfällen. Die Polizei vor Ort hat oft nicht die Chancen zur abschließenden zweifelsfreien Aufklärung, weil Autobahnen auch so schnell wie möglich wieder für den Verkehr freigegeben werden müssen. Nur auf den Polizeibericht sollte man sich bei der Klärung der Ansprüche aus einem Unfall deshalb nicht verlassen.

Wann greift die Rechtsschutzversicherung?

Konnte man die Rechtsschutzversicherung vergleichen und eine gute Police bekommen, dann kommt es auf zwei Faktoren an. Das wichtigste Element sind dabei die Erfolgsaussichten. Nur wenn sie hoch genug sind, gibt die Versicherung überhaupt die Deckungszusage. Wie viel Geld man selbst in die anwaltliche oder gar gerichtliche Auseinandersetzung investieren muss, hängt davon ab, welche Selbstbeteiligung man für den Schadensfall mit der Versicherung vereinbart hat. Deshalb lautet der Tipp zum Vergleich der Rechtsschutzversicherung auch immer: Nur die Selbstbeteiligung vereinbaren, die man im Schadensfall auch zur Verfügung hat. Gerade beim Verkehrsrechtsschutz sollte man bedenken, dass es durchaus zu mehreren Unfällen und daraus resultierenden Streitigkeiten binnen kurzer Zeit kommen kann.

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